Pedelec-Antriebe von Bosch bergen Gefahr

Bei den Pedelec-Antrieben von Bosch der ersten Generation (Classic+ Line) kann es laut Hersteller zu Problemen und Verletzungsgefahr kommen. Wer solch ein schadhaftes Getriebe hat, kann es in einer Service-Aktion von Bosch austauschen lassen. Unverständlich ist, dass Bosch diese Getriebe nicht vorsorglich zurückruft, sondern lediglich umtauscht, wenn die Probleme bereits aufgetaucht sind.
Der Defekt kann unter Umständen zu schweren Verletzungen durch Stürze oder Zusammenstößen führen.

Es fühlt sich an wie ein plötzlicher Kettenriss

Da Pedelecs keine reinen E-Bikes sind, muss der Fahrer weiterhin in die Pedale treten, um vorwärts zu kommen. Da liegt die Gefahr. Bei den Classic+ Line Pedelec-Antrieben kann es passieren, dass es sich anfühlt, wie ein Kettenriss. Der Antrieb rutscht durch, wie bei einem Leerlauf, wie Bosch bereits in einem Info-Blatt für Fachhändler bestätigte. Wem schon mal die Kette gerissen ist, der weiß wie gefährlich das sein kann. Wenn die ganze Trittkraft plötzlich ins Leere geht, kann man schnell die Kontrolle über das Fahrrad verlieren.

Das Schmiermittel ist das Problem

Die Mechanik des Pedelec-Antriebs wird durch das verwendete Schmiermittel gestört. Es wird verwendet, um die Beweglichkeit mechanischer Teile zu ermöglichen. In den Classic+ Line Antrieben beeinträchtigt es aber die Funktion. So kann es nach einer Tretpause dazu kommen, dass die Mechanik erst verzögert wieder greift. Das kann nur ein kurzer Moment sein, aber auch mehrere Umdrehungen sind im schlimmsten Fall möglich. Das ist besonders fatal, wenn man bei Steigungen aufsteht und mit ganzer Körperkraft in die Pedale treten möchte. Selbst Radfahr-Profis wären in einer solchen Situation überfordert.

Bosch empfiehlt Fachhändlern den Austausch nur bei Kundenreklamationen

Laut Stiftung Warentest sollen Fachhändler auf Empfehlung von Bosch erst bei berechtigten Reklamationen (plötzlicher Leerlauf) aktiv werden. Das kann gefährlich werden. Als Besitzer eines solchen Pedelec Antriebs sollte man auf Knackgeräusche oder ruckeln achten. Wenn man so etwas spürt kann man sich unter der E-Mail Adresse contact@bosch-ebike.com nach der nächstgelegenen Vertretung für Bosch Pedelecs erkundigen.

Folgende Modelle beim E-Bike-Test von Test.de waren betroffen:

  • Giant Twist Elegance C1 28
  • Kreidler Vitality Elite VE 3
  • KTM Macina Eight
  • Pegasus Premio E8
  • Sinus B3- 8-G Nexus
  • Stevens E-Courier SX
  • 5 – 10 Tage Wartezeit

    Laut Bosch müssen Kunden etwa fünf bis zehn Tage Wartezeit für den Austausch der Classic+ Line Antriebe rechnen. In den Spitzen der Fahrradsaison kann es auch mal länger dauern. Die Kosten für den Austausch werden dann aber komplett von Bosch übernommen. DieAustausch-Akrtion ist aber erstmal befristet bis Ende 2016.

    Schmerzensgeld bei einem Schadenfall

    Laut Test.de kann man im Falle einer Verletzung durch ein durchrutschendes Getriebe bei Bosch etwaige Behandlungskosten und ein angemessenes Schmerzensgeld verlangen. Aus Sicht von Test.de ist das Durchrutschen ein klarer Konstruktionsfehler. Technische Geräte aller Art müssen aber so konstruiert werden, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht.

    Fazit

    Ein schaler Beigeschmack bleibt dennoch, wenn man ein Getriebe dieser Bauart in seinem Pedelec verbaut bekommen hat. Ich persönlich könnte mit dem Wissen nicht mehr aufstehen und fest in die Pedale treten. Man weiß ja nie wann es passiert und ob es passiert. Also seid wachsam und bringt es zu eurem zuständigen Bosch-Vertretung wenn ihr Anzeichen von Leerlauf verspürt. Man möcht sich gar nicht ausmalen, was passieren kann, wenn man auf einer Anhöhe ins Schlenkern gerät und zufällig dann ein Auto oder gar ein Lkw vorbeifährt.

    Quelle: Test.de

    Urlaub mit dem Fahrrad – Radurlaub 2015

    Die Weihnachtszeit ist vorbei und wir können uns schon auf ein schönes Fahrrad-Jahr einstellen. Der ADFC hat eine neue Reisebroschüre herausgebracht. Radurlaub 2015 präsentiert viele Angebote renommierter Reiseveranstalter. Stellt Euch ein auf interessante Reiseziele in Deutschland, Europa und der ganzen Welt.

    Broschüre ADFC Radurlaub 2015

    Bildquelle: ADFC

    Spektakuläre Reisen

    Erlebt aufregende Fahrradreisen quer durch Alaska, die Rocky Mountains oder durch das heiße Asien. Da ist für jedes Abenteuer etwas dabei. Aber auch für die Chiller unter Euch sind entspannte Angebote wie Radfahren mit Sauna, Sonnenterrasse oder Weinverkostung dabei. Auch zu Wasser kann es gehen. Entdeckt zum Beispiel als Fahrradmatrose die Bundesgartenschau im Havelland vom Wassser aus. Richtig entspannt wird das ganze mit zubuchbaren Elektro-Fahrrädern.

    Ladet euch kostenlos die Broschüre auf www.radurlaub-online.de runter oder holt sie in vielen ADFC-Infoläden ab.

    Gut zu wissen: ADFC-Mitglieder erhalten 25% Rabatt auf ausgewählte Angebote.

    Quelle: ADFC

    Fahrradtour während der WM

    ADFC Tourentipps abseits von Fanmeilen der WM

    Das Wetter ist gut, die Kneipen sind voll, die Straßen leer. Es ist WM! Beste Voraussetzungen für alle, die es beim Radeln eine Spur ruhiger und entspannter mögen.

    Fahrradtour während der WM. Ein Rennradfahrer  fährt dieWeser entlang

    Fahrradtour während der wm

    Der ADFC präsentiert tolle Tourentipps für die Finalrunde.

    Wein, Wald und Weltkultur

    Der Main-Radweg führt von der Main-Quelle in der Fränkischen Schweiz über die Barockstädte Bamberg und Würzburg bis zur Mündung in den Rhein. Die 5-Sterne-ADFC-Qualitätsroute ist hervorragend beschildert, so dass fast ohne Kartenstopps geradelt werden kann. Kulturelle Schätze des UNESCO-Weltkulturerbes säumen den Weg – im Wechsel mit Wäldern, Wiesen und Weinbergen. Urige Brauereien und lauschige Winzerorte sowie die zahlreichen fahrradfreundlichen Bett+Bike-Gastbetriebe laden zu Pausen ein.

    Mit der ganzen Familie an die Saar

    Der Saar-Radweg mit 4 Sternen vom ADFC führt am Fluss entlang – und eignet sich deshalb besonders für Familien. Wer ein paar zusätzliche PS wünscht, kann beim Mietsystem eVelo Saarland ein Elektrorad buchen und die 98 Kilometer zwischen dem lothringischen Sarreguemines und Konz ohne Anstrengung genießen. Abwechslung zwischen Geschichte und Moderne bieten die Festungsstadt Saarlouis und die Völklinger Hütte. Kartentipp: ADFC-Regionalkarte Saarland, 1:75.000, Bielefelder Verlag, erhältlich im Buchhandel, vielen ADFC-Infoläden und unter www.fahrrad-buecher-karten.de.

    Kunst und Natur entlang der Vechte

    Wer im Radurlaub auf Kultur nicht verzichten möchte, ist auf der 150 Kilometer langen kunstwegen-Vechtetalroute genau richtig. Entlang der Vechte in der Grafschaft Bentheim ist ein grenzüberschreitendes Freilichtmuseum mit mehr als 80 Kunstobjekten der Moderne in die natürliche Flusslandschaft eingebettet.

    3.600 Jahre in die Vergangenheit

    Familienfreundlich mit geringen Höhenunterschieden begleitet der Unstrut-Radweg den Fluss zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Kulturelle Höhepunkte entlang der 190 Kilometer langen Genießerroute sind das Besucherzentrum Arche Nebra mit der berühmten Himmelsdarstellung sowie der Dom zu Naumburg, von dessen Turm man einen herrlichen Blick über Stadt und Umland genießen kann.

    Service

    Diese und über 180 weitere Radrouten finden Sie in der ADFC-Broschüre „Deutschland per Rad entdecken“ (Bestell-Informationen auf www.adfc.de/dpr-bestellen) sowie im Internet mithilfe des ADFC-Routenfinders. Mehrsprachige Informationen für Radtouristen aus dem Ausland bietet die Deutsche Zentrale für Tourismus auf www.germany.travel.

    Quelle: http://www.adfc.de/presse/pressemitteilungen/schoener-radeln-waehrend-der-wm

    Winterreifen für das Fahrrad – Ist das Pflicht?

    Winterreifen für das Fahrrad sind noch keine Pflicht. Dennoch liegt auf der Hand, dass es mit der richtigen Bereifung sicherer zugeht im Winter.

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    Montage eines Winterreifens
    Quelle: www.pd-f.de / Kay Tkatzik

    Von O (Oktober) bis O (Ostern): Diese Eselsbrücke empfiehlt Autofahrern den Einsatzzeitraum von Winterreifen. Radfahrern stellt sich in der kalten Jahreszeit die Frage, ob auch ihr Untersatz spezielle Winterbereifung benötigt. Der pressedienst-fahrrad hat recherchiert.

    Welche Reifen sind Wintertauglich

    Immer mehr Radfahrer treten auch in der kalten Jahreszeit ins Pedal. Nässe, Schnee und Glatteis stellen dann besondere Herausforderungen an Mensch und Material, insbesondere an die Reifen.
    Zum einem neuen Satz Winterreifen für das Fahrrad rät Gunnar Fehlau, Leiter des pressedienst-fahrrad, vor allem denen, die im Sommer auf schmalen, glatten Reifen unterwegs sind. „Mit einem breiten, gut profilierten Touren- oder Trekkingreifen kommen Gelegenheitsradler ganz gut durch den Winter, auch wenn der Radweg mal nicht geräumt ist.“ Den Kauf eines neuen, breiteren und griffigeren Pneus unternehme man am besten im Fachhandel, rät Mario Moeschler vom Traditionshersteller Hercules. „Denn ein Reifen in neuer Breite muss zur Felge, in den Fahrradrahmen und schleiffrei unters Schutzblech passen.“ Hier steht einem der Fachmann mit routiniertem Blick und einer ganzen Palette an wintertauglichen Modellen sowie reinen Winterreifen zur Seite.

    Spikes für den bedingungslosen Wintereinsatz

    „Alltagsradlern, die sich weder durch Schnee noch durch Glatteis schrecken lassen und die den Winter durchradeln, würden Fachhändler mit ziemlicher Sicherheit zu Reifenmodellen wie unserem Marathon Winter raten“, ist sich René Marks, Produktmanager beim deutschen Fahrradreifenspezialisten Schwalbe, sicher. Dieser Winterreifen (51,90 Euro) verfügt über griffige Spikes aus Hartmetall und eine für kühlere Temperaturen optimierte Gummimischung. Letzteres ist vom Autoreifen bekannt, Spikes hingegen sind in Deutschland nur am Fahrrad erlaubt. „Die harten Metallstifte bohren sich souverän ins Glatteis und gewährleisten sicheren Grip und ordentlich Traktion“, versichert Marks. Ein weiterer Clou des Reifens ist die Anordnung der Spikes. Diese berühren nämlich erst bei abgesenktem Luftdruck den Boden im vollen Umfang.

    Im Winter lieber etwas weniger Luft im Fahrradreifen

    „Übrigens empfiehlt es sich für alle Reifen, im Wintereinsatz etwas Luft abzulassen. Dadurch erhöht sich die Auflagefläche und physikalischen Gesetzen folgend auch Traktion und Grip des Reifens“, so Marks weiter. Als Orientierung gilt der auf der Reifenflanke angegebenen Minimaldruck. Den „Marathon Winter“ fährt man auf vom Schnee und Eis befreiten Straßen hingegen gewohnt nah des ebenfalls angegebenen Maximaldrucks. Das schont die Spikes und senkt den Geräuschpegel des auf Asphalt surrenden Metalls.
    Übrigens: „Da Spikereifen am Fahrrad erlaubt sind, profitieren auch E-Bike-Piloten vom Plus an Sicherheit auf Schnee und Eis, vorausgesetzt es handelt sich beim Velo um ein Pedelec mit einer Motorunterstützung bis 25 km/h“, ergänzt Kurt Schär, Geschäftsführer vom schweizerischen E-Bike-Hersteller Flyer.

    Mehr Spikes, mehr Grip, weniger Alltag

    Neben alltagstauglichen Spikereifen wie dem „Marathon Winter“ sind auch Modelle mit einer weitaus höheren Anzahl an Spikes erhältlich. So thronen bei Schwalbes „Ice Spiker Pro“ (94,90 Euro) 361 Spikes auf groben Stollen. „Dieses Modell verzahnt sich bedingungslos und permanent mit eisglatten Flächen und ist für den sportlichen Einsatz am Mountainbike konzipiert“, erläutert Schwalbe-Mann Marks. Im Alltag eignen sich diese Reifen jedoch lediglich für das auf Schnee und Eis getrimmte Zweitrad, zu groß wären Rollwiderstand und Geräuschentwicklung auf Asphalt.

    Velo mit Schneeschuhen

    Doch nicht nur Spikereifen machen aus Fahrrädern Wintersportgeräte.

    dicke Winterreifen für das Fahrrad

    Dicke Reifen
    Quelle: www.pd-f.de / messe-friedrichshafen / eurobike

    Wem Schneeschuhwandern zu langweilig ist, kann dies auch auf dem Fahrrad, oder besser: dem Fatbike erleben. Diese noch junge Spielart des Gelände- und Expeditionsrades rollt auf richtig breiten Reifen daher. „Bis zu 4,8 Zoll messen die Schlappen. Das ist das Doppelte eines MTB-Reifens der breiteren Art“, erklärt Stefan Stiener von Velotraum, der für 2014 mit dem Modell „Pilger“ (ab ca. 2.500 Euro) ein für Touren und Reisen entwickeltes Fatbike im Programm hat. Die Verbindung aus Reifenmaß und dem geringen Luftdruck von kaum 0,5 bar, mit dem die Reifen gefahren werden, garantiert Vortrieb auf losem Untergrund.
    „Zwar verlangen die dicken Reifen einen spezielle Rahmen und Gabeln, also ein neues Fahrrad, ist man aber erst einmal in den Fahrgenuss eines solchen Fatbikes gekommen, kann der Winter plötzlich nicht schneereich genug sein“, zeigt sich Fehlau als bekennender Fatbike-Fan begeistert.

    Quelle: Pessedienst Fahrrad

    RadReiseRegionen zertifiziert

    Modellregionen Prignitz und Naturpark Lahn-Dill-Bergland erhalten Auszeichnung

    Die ADFC-Qualitätsradrouten sind inzwischen vielen Radreisenden ein Begriff.

    RadreiseRegionen

    Bild: ADFC

    Über 40 Radfernwege wurden bereits von geschulten ADFC-Scouts geprüft und bewertet. Jetzt geht der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) noch einen Schritt weiter: mit der ADFC-RadReiseRegion – das neue Qualitätslabel für fahrradfreundliche Reiseziele. Als erste ADFC-RadReiseRegionen sind jetzt auf der TourNatur 2013 in Düsseldorf die beiden Modellregionen Prignitz und Naturpark Lahn-Dill-Bergland ausgezeichnet worden.

    Qualitätsradrouten

    Aufbauend auf der Klassifizierung von ADFC-Qualitätsradrouten haben die Tourismusexperten des ADFC die bewährten Kriterien für touristische Regionen weiterentwickelt und ergänzt. Als ADFC-RadReiseRegion können sich nur Regionen zertifizieren lassen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Hierzu gehören eine einheitliche Wegweisung und die Einsetzung eines vom ADFC geschulten Qualitätsbeauftragten für die Region.

    Darüber hinaus müssen mindestens 10 regionale Radrouten vorhanden sein, die die gesamte Region erschließen. Ausgewählte Übernachtungsorte müssen zudem bestimmte Serviceangebote wie Informationsbüros und Informationstafeln für Radfahrer anbieten und das Thema Radfahren prominent auf der eigenen Internetseite platzieren.

    Das System besteht aus vier Bausteinen

    Das Zertifizierungssystem für ADFC-RadReiseRegionen besteht aus vier Bausteinen: Radwege, Touristische Dienstleistung, Vermarktung und Mobilität. Die Qualität der Radwege in einer Region wird anhand der ausgewählten regionalen Routen beurteilt. Dabei spielen Breite, Oberfläche, Wegweisung, Routenführung und Verkehrssicherheit eine Rolle.

    Bei den touristischen Dienstleistungen können die Regionen mit einem guten Angebot an Beherbergung und Gastronomie punkten, wichtig sind hier aber auch die zur Verfügung stehenden Informationsmaterialien sowie die Serviceangebote rund um das Fahrrad wie Vermietung und Reparaturservice.

    Die Vermarktung

    Des Weiteren wird die Vermarktung der Region mit all ihren Produkten, Reiseangeboten und Events geprüft. Auch die Vielfalt und Aktualität der Kartenmaterialien und der Internetpräsentation werden berücksichtigt. Zuletzt begutachten die Prüfer des ADFC in der Kategorie Mobilität, ob eine gute Erreichbarkeit der Region und ihrer Übernachtungsorte mit öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive Fahrradmitnahme gewährleistet ist.

    Prignitz und Lahn-Dill haben Vorraussetzungen erfüllt

    Die beiden Modellregionen Prignitz in Brandenburg und der Naturpark Lahn-Dill-Bergland im nordwestlichen Hessen haben die Kriterien zur Zertifizierung als ADFC-RadReiseRegion erfüllt. Sie werden heute auf der Tourismusmesse TourNatur 2013 in Düsseldorf als erste ADFC-RadReiseRegionen ausgezeichnet. Für den Tourismusverband Prignitz e. V. nimmt der Geschäftsführer Uwe Neumann, für den Naturpark Lahn-Dill-Bergland der stellvertretende Vorsitzende Rolf Koch die Urkunde entgegen.
    Mehr Informationen zur Zertifizierung von ADFC-RadReiseRegionen gibt es auf www.adfc.de/radreiseregion.

    Quelle: http://www.adfc.de/presse/pressemitteilungen/erste-adfc-radreiseregionen-zertifiziert

    Merkel stärkt Radverkehr

    Merkel auf der Eurobike

    Angela Merkel stärkt Radverkehr

    Angela Merkel stärkt Radverkehr


    Merkel hat sich im Rahmen der Fahrradmesse Eurobike für eine längst überfällige Stärkung des Fahrradverkehrs ausgesprochen. In einem jüngst veröffentlichen Video-Podcast sagte die Kanzlerin, dass das Fahrrad ein modernes Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts werden solle. Velovillage und der ADFC begrüßen dieses wichtige politische und nicht zuletzt ökonomische Signal: „Das Fahrrad ist an der Spitze der Politik, vor allem aber in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ein großer Erfolg des Fahrrades und des ADFC“, sagt ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg. „Seit über 30 Jahren vertreten wir überzeugend das Fahrrad; inzwischen auch im Berliner Politikalltag. Das trägt jetzt Früchte.“

    Merkel trifft auf Ulrich Syberg

    Angela Merkel eröffnete die Eurobike und traf dort auf Ulrich Syberg. Der Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel ist auch auf die Bemühungen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs zurückzuführen. „Mitten im Wahlkampf nimmt sich Angela Merkel Zeit für die Eurobike. Das zeigt, dass sie die Radfahrer als wichtige Wählergruppe und die Fahrradbranche als bedeutenden Wirtschaftsfaktor erkannt hat. Es war allerhöchste Zeit!”, sagt Ulrich Syberg.

    Das Fahrrad als Verkehrsmittel gewinnt an Relevanz

    Informationen zufolge begrüßt der der ADFC, dass Angela Merkel das Fahrrad als wichtigen Baustein der Mobilität nannte. Sinngemäß sagte Ulrich Syberg vom ADFC, dass der moderne Stadtverkehr nur noch funktionieren kann, wenn man die „richtigen“ Verkehrsmittel für die vielen unterschiedlichen Wege benutzt.

    Fahrräder müssen Willkommen sein

    Das so prominente Personen wie unsere Bundeskanzlerin auf dieser Messe aufschlagen ist, ist schon mal ein Erfolg für sich. Wenn sich aber die Rahmenbedingungen der Fahrradfahrer verbessern, werden sicher viel mehr Menschen auf das Rad umsteigen und die Umwelt signifikant entlasten. Dazu muss aber gewährleistet werden, dass man seinen Drahtesel sicher abstellen kann und natürlich auch überall willkommen ist.

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    Die Verantwortung liegt bei den Kommunen

    Die Kommunen sind laut Angela Merkel dafür verantwortlich das Fahrrad weiter zu etablieren. Jeder Kommunalpolitiker, alle Verwaltungszuständige und last at not least jeder Bürgermeister muss den Fahrradverkehr zur Chefsache machen. Nun ist die Kanzlerin am Zug. Sie muss jetzt die Umsetzung langer vernachlässigter Fahrradverkehrsförderung in Gang setzen.

    Weitere Informationen

    Quelle: ADFC

    Emanuel Erdmann

    Deutschland per Rad entdecken

    Mit dem Rad hinein ins Blütenmeer

    Steigende Temperaturen, den ganzen Tag Sonnenschein – untrügliche Zeichen für den nahenden Sommer.

    Deutschland per Rad entdecken

    Bild: ADFC

    Wer den Wonnemonat Mai richtig genießen möchte, kommt an einer Tour auf zwei Rädern nicht vorbei. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) gibt in Deutschland per Rad entdecken, dem bewährten Radurlaubsplaner, die passenden Tipps für die Frühlingstour.

    Hinein in die Natur geht es beispielsweise auf der Ammerlandroute: Der Rundkurs führt auf 164 Kilometern zu den Höhepunkten des Ammerlandes. Zahlreiche Baumschulen, Parks und Bauerngärten säumen die Strecke – und die Rhododendronblüte verwandelt die Region in ein Blütenmeer. Einen anderen Blick auf Niedersachsen gewährt die Emsland-Route: Der 300 Kilometer lange Rundkurs verbindet die Weite der Natur mit spannenden Einblicken in die Geschichte – von der Steinzeit bis zur Gegenwart.

    Im Süden Deutschlands macht der Oberschwaben-Allgäu-Weg Lust auf Entdeckertouren: Auf diesem 357 Kilometer langen Rundkurs kann man alles kennen lernen, wofür die Oberschwaben und das Württembergische Allgäu bekannt sind – schwäbische Gastlichkeit und regionale Spezialitäten inklusive. Abwechslungsreich geht es auch auf dem 3-Länder-Radweg im Odenwald zu: Die Länder Baden-Württemberg, Bayern und Hessen üben jedes für sich ihren ganz eigenen Reiz auf entdeckungsfreudige Radreisende aus.

    Diese und noch viele weitere Routen quer durchs ganze Land finden sich in Deutschland per Rad entdecken. Übersichtliche Karten, Angaben zum Charakter der Strecke, zur Routenplanung und zu Sehenswürdigkeiten komplettieren das Informationspaket. Auf www.adfc.de/reisenplus stehen alle Inhalte auch online bereit. Dort finden sich zudem stimmungsvolle Bildergalerien sowie Adressen zu Anbietern von Städtetouren und Mietstationen für Elektrofahrräder. Auf www.germany.travel wirbt die Deutsche Zentrale für Tourismus, Kooperationspartner des ADFC, weltweit für das Radurlaubsziel Deutschland.

    Nach der Tour heißt es dann „Bewerten und Gewinnen“. Auf www.adfc.de/feedback können alle Fahrradurlauber von ihren Erfahrungen auf den Routen aus „Deutschland per Rad entdecken“ berichten. Zu gewinnen gibt es eine wasserdichte Fahrradtasche von Ortlieb.

    Die 92 Seiten starke Broschüre „Deutschland per Rad entdecken” kann beim ADFC, Stichwort „Deutschland per Rad”, Postfach 10 77 47, 28077 Bremen, Tel.: +49 1805 003479 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, mobil max. 0,42 €/Min.), Fax: +49 30 2091498-55 (Versandkostenpauschale 5 €, inkl. MwSt., per Überweisung nach Erhalt der Broschüre) oder unter www.adfc.de/dpr-bestellen bestellt werden und liegt zur kostenlosen Mitnahme in den ADFC-Geschäftsstellen und bei vielen Fahrrad-Händlern aus.

    Quelle: http://www.adfc.de/

    Parken auf Radwegen ist grundsätzlich verboten

    Parken verboten

    Parken auf Radwegen ist grundsätzlich verboten.

    Parken auf Radwegen verboten - Velovillage

    Bild: ADFC/Jens Schütte

    Autofahrer dürfen auf Radwegen nicht parken oder halten. Das gilt auch für Radwege, die nicht mit dem blauen Verkehrszeichen als benutzungspflichtig gekennzeichnet sind. Auf diese klare Regel macht der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) aufmerksam. Der Tatbestandskatalog, mit dem Polizei und Ordnungsbehörden arbeiten, enthält seit 01. April ausdrücklich Verstöße gegen das Halte- und Parkverbot auf Radwegen ohne Benutzungspflicht.

    Falschparken kostet mindestens 20 Euro

    „Die ergänzten Tatbestandsnummern erleichtern die Verkehrsüberwachung“, sagt Roland Huhn, Rechtsreferent des ADFC. „Verbotenes Halten und Parken zu Lasten von Radfahrern kann nun einfacher erfasst und geahndet werden.“ Seit 1. April kostet Falschparken auf Radwegen nach dem neuen Bußgeldkatalog mindestens 20 Euro, mit Behinderung anderer oder mit mehr als einer Stunde Parkdauer 30 Euro – und 35 Euro, wenn beides zutrifft. Halten auf Radwegen wird mit zehn Euro geahndet und mit 15 Euro, wenn Radfahrer behindert werden.

    Es darf abgeschleppt werden

    Falschparker müssen nicht nur Verwarnungsgelder fürchten. Ihr Auto darf abgeschleppt werden, wenn es Radfahrer behindert (Oberverwaltungsgericht Münster, 5 A 954/10). Roland Huhn: „Der Falschparker muss den Radweg nicht einmal ganz versperren. Dem ADFC ist kein Fall bekannt, in dem Verwaltungsrichter das Abschleppen vom Radweg als rechtswidrig beanstandet haben.“

    Quelle: http://www.adfc.de/presse/pressemitteilungen/parken-auf-radwegen-grundsaetzlich-verboten

    Appell

    Velovillage appelliert trotzdem alle Radfahrer auch Rücksicht auf die Autofahrer zu nehmen. Es gibt zu wenig Parkplätze und das ist von den Behörden offensichtlich auch so gewollt. Künstliche Verknappung um abzukassieren. Also wenn es möglich ist macht doch einfach einen Schlenker um das Auto das Euch behindert und lasst es gut sein. Es gibt ja immer wieder militante Radfahrer, die einen Abschleppdienst rufen oder gar den Spiegel abtreten. Das muss nicht sein. Wir von Velovillage sind für ein friedliches Miteinander – auch im Straßenverkehr.

    ADFC und ENTEGA kooperieren bald

    Kooperationsprojekt

    Der Ökostromanbieter ENTEGA und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzen sich ab sofort gemeinsam für die Verkehrs- und Energiewende ein.

    Radfahren hält fit

    Entega kooperriert mit ADFC

    Bild: ADFC/Christoph Eckelt


    Radfahren hält bekanntermaßen fit und entlastet die Umwelt. Neben dem klassischen Rad werden die so genannten Pedelecs, die den Radfahrer mit einem Elektromotor unterstützen, immer beliebter. Über eine Million Pedelecs sind bereits auf deutschen Straßen unterwegs, in diesem Jahr werden weitere 400.000 hinzukommen. „Pedelecs sind die ideale Erweiterung des Fahrrads – vor allem mit Strom aus regenerativen Quellen. Wir sind davon überzeugt, dass bei dieser Form der Elektromobilität die Verkehrs- und Energiewende Hand in Hand gehen“, sagt der ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork.

    Kooperationsprojekt

    Deshalb kooperieren ENTEGA und ADFC ab 1. Mai miteinander, denn der Energieversorger ist einer der führenden Ökostromanbieter in Deutschland. „Wir verzichten bereits seit 2008 auf Atomstrom, zudem ist unser Ökostrom vollständig CO2-frei erzeugt – das passt einfach hervorragend zusammen, denn nur mit Ökostrom ist auch das Pedelec CO2-frei unterwegs“, sagt Frank Dinter, Geschäftsführer der ENTEGA. Mit klimaneutralem Erdgas und einem hauseigenen Förderprogramm bietet ENTEGA weitere Maßnahmen an, die sich positiv auf die Umwelt auswirken und darüber hinaus auch noch den Geldbeutel der Verbraucher schonen.

    Quelle: http://www.adfc.de/presse/pressemitteilungen/gemeinsam-fuer-die-verkehrs–und-energiewende

    Bundestag stärkt Fahrradtourismus

    Bedeutender Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum

    Der Deutsche Bundestag will den Tourismus im ländlichen Raum noch stärker als bisher fördern.

    Radfahrer in der Pause

    Foto: ADFC/Karsten Klama

    Ein entsprechender Antrag von CDU und FDP, der gestern beschlossen wurde, stellt dabei auch die Bedeutung des Fahrradtourismus für die touristische Entwicklung ländlicher Regionen heraus. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) begrüßt diesen Beschluss ausdrücklich.

    Raimund Jennert, stellvertretender ADFC-Bundesvorsitzender, sagt: „Fahrradtourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland, und gerade im ländlichen Raum sehr wichtig für mittelständische Betriebe.“ Laut dem beschlossenen Antrag bringt der Tourismus in Deutschland fast 280 Milliarden Euro Umsatz. Rund 2,9 Millionen Menschen – das sind sieben Prozent aller Erwerbstätigen – arbeiten im Tourismus. Dem Fahrradtourismus können hiervon rund zehn Prozent zugeschrieben werden, so der ADFC.

    Der Antrag hebt den Fahrradtourismus als Möglichkeit für eine sanfte touristische Entwicklung auf dem Land hervor und stellt die Bedeutung des ADFC-„Bett+Bike“-Siegels heraus. Die Zertifizierung fahrradfreundlicher Gastbetriebe mit dem Bett+Bike-Siegel eröffne Hotels und Pensionen auf dem Land „neue Chancen“.

    „Der Bundestag erkennt damit an, wie wichtig einheitliche Qualitätskriterien im Tourismus sind“, so Jennert weiter. „Sie locken Touristen an.“ Auch die Klassifizierung von Radfernwegen als ADFC-Qualitätsradrouten sei ein inzwischen bewährtes Mittel, um naturbewusste Urlauber rauf aufs Rad und hinein in die ländlichen Regionen zu bringen.

    Quelle: http://www.adfc.de/presse/pressemitteilungen/bundestag-staerkt-fahrradtourismus