Probefahrt beim Fahrradkauf – Tipps und Tricks

Wichtig ist eine Probefahrt

Vor dem Kauf eines neuen Fahrrades sollten Verbraucher unbedingt eine Probefahrt machen. Nur so findet man heraus, ob das Rad passt und die gewünschten Fahreigenschaften hat. Das empfiehlt die Radwelt, das Mitgliedermagazin des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), in seiner neuen Ausgabe.

Überlegungen zu Einsatzzweck, Aussehen, Ausstattung oder Preis sind zwar auch wichtig, ausschlaggebend für den Kauf sollte aber die Probefahrt sein.

Fahrradkauf Probefahrt

Foto: ADFC/Jens Lehmkühler

„Dafür sollte man sich Zeit nehmen, denn auf der kleinen Runde um den Block verrät ein Fahrrad seine Eigenschaften nur oberflächlich – und schon gar nicht, ob es auf Dauer bequem ist“, sagt Gereon Broil, stellvertretender ADFC-Bundesvorsitzender.

Ob das Fahrrad passt, lässt sich nur bewerten, wenn es die richtige Größe hat und auf den Fahrer eingestellt wird. Im Fahrradfachhandel können Verbraucher erfahrenes Personal erwarten, das erkennt, welche Größe und Sitzposition zu ihnen passen. Bevor die Probefahrt losgeht, muss die Sattelhöhe richtig eingestellt werden, rät der ADFC. Sitzt man zu tief, lässt sich die Kraft nur unvollständig aufs Rad übertragen. Auch die Schaltungen und der Reifendruck sollten überprüft werden, denn schlappe Reifen und die falsche Übersetzung machen das Fahren anstrengend.

Dauer der Probefahrt

Die Probefahrt sollte über einige Kilometer gehen. Gereon Broil: „Nur so bekommt man eine Vorstellung davon, wie gut das Fahrrad in Kurven liegt, wie sich die neuen Bremsen verhalten oder die Schaltung funktioniert.“ Beim Bremsen rät der ADFC zu Vorsicht: Neue Bremssysteme können unerwartet stark verzögern, deshalb sollte man eine Vollbremsung mit ungewohnter Technik lieber abseits des Verkehrs probieren. Zwar sind Kunden bei auftretenden Schäden auf einer Probefahrt nicht in jedem Fall schadensersatzpflichtig, aber zu einem Mindestmaß an Sorgfalt im Umgang mit dem Testrad ist jeder verpflichtet.

Vergleichen ist wichtig

Um vergleichen zu können, sollten Verbraucher auch günstigere und teurere Fahrräder Probe fahren und sich überlegen, ob eventuell noch Komponenten wie Sattel oder Lenker getauscht werden sollen. „Man sollte auf einer Probefahrt immer den Alltag simulieren. Liegen auf den Alltagswegen Steigungen oder Kopfsteinpflaster, sollten Verbraucher hier auch auf der Probefahrt unterwegs sein. Wenn sie im Alltag Gepäcktaschen nutzen, sollten auch sie auch auf der Probefahrt beladen am Fahrrad hängen“, so Gereon Broil. Je realistischer die Probefahrt ist, desto sicherer wissen Verbraucher, ob das Fahrrad zu ihnen passt.

Quelle: http://www.adfc.de/presse/pressemitteilungen/adfc-praktische-tipps-fuer-die-probefahrt

Fahrverbot für Fahrradfahrer

Alkohol am Lenker

Wer kennt es nicht? Eine Party steht an und man denkt: “Da lasse ich das Auto lieber stehen und fahre einfach mit dem Fahrrad dorthin und spare mir das Taxigeld” Das kann sehr nach hinten losgehen, wenn man auf dem Heimweg dann in eine Polizeikontrolle gerät, oder gar einen Unfall verursacht.

Fahrradfahrer im  Biergarten

Quelle: ADFC/Marcus Gloger


Wer mit dem Fahrrad fährt muss aufpassen. Seit Mitte letztes Jahr, wurde das erste Fahrverbot für Fahrradfahrer rechtskräftig. Ein Mann aus Münster war mit zwei Promille Alkohol im Blut bei einer Verkehrskontrolle erwischt worden. Die Stadt Münster verhängte daraufhin ein Fahrverbot für den betrunkenen Radler.

MPU (Medizinisch Psychologische Untersuchung) auch für Fahrradfahrer

Ist einem erstmal die Fahrerlaubnis für das Fahrrad entzogen worden, muss der Verkehrsteilnemer eine MPU erfolgreich absolvieren, um wieder auf das Fahrrad zu steigen. Der Autoführerschein ist dann erst recht erstmal weg.

Promillegrenze für Fahrradfahrer

Wenn man auf dem Fahrrad unterwegs ist und beispielsweise Schlangenlinien fährt, oder gegen die Verkehrsregeln verstößt und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, muss schon mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.
Richtig ernst wird es auf jeden Fall ab einem Blutalkoholwert von 1,6 Promille, denn dann bewegt man sich im Straftatsbereich und das auch ohne Gefährdung anderer oder einem Unfall. Es droht nicht nur ein Fahrverbot für Radfahrer, sondern eine Strafanzeige, ein Ermittlungsverfahren und eine Gerichtsverhandung. Es gibt punkte in Flensburg und eine ordentliche Geldstrafe (ein bis zwei Monatsgehälter plus Verfahrenskosten). In Ausnahmefällen kann es sogar zu einem Jahr Haft kommen. Der Führerschein ist dann auf jeden Fall weg und kann nur durch die MPU wiedererlangt werden. Da kommen je nach dem wie man sich anstellt nochmal 2000 – 3000 Euro auf einen zu.

Die Kosten und der Ablauf

Auf eine MPU sollte man sich gründlich vorbereiten, denn die Gutachter kennen ihre Pappenheimer schon längst und werden nicht einfach glauben, dass es nicht wieder vorkommen wird. Es sollte ein Alkoholscreening vorgenommen werden, das beweist wie lange man schon Alkoholfrei lebt. So ein Screening kostet für 6 Monate etwa 250 Euro und für 12 Monate 380 Euro.
Die Gutachter erwarten, dass sich der Verkehrsteilnehmer mit seinem Alkoholmissbrauch auseinander gesetzt hat. Das kann man mit einer Teilnahme einer MPU-Vorbereitung dann sich bescheinigen lassen. das kostet je nach Anbieter 1000 – 1500 Euro. Vorsicht bei Anbietern, die versprechen einen in jedem Fall durch zu bringen.
Tja und die MPU selbst kostet dann nochmal 383,18 Euro – in Verbindung mit der Einnahme von Drogen sogar 724,12 Euro.
Velovillage empfiehlt daher beim nächsten Reggaekonzert das Fahrrad stehen zu lassen, oder nüchtern zu bleiben.

Ride on

Staatssekretär Mücke (BMVBS) stellt NRVP 2020 vor

Radfahren kann mehr

Das Fahrrad wird als Verkehrsmittel immer beliebter: Deutsche Innenstädte sind voll mit Radfahrern, bereits zwei Drittel der Deutschen fahren zumindest gelegentlich mit dem Fahrrad. 15 Prozent nutzen das Fahrrad gar täglich – auf dem Weg zur Arbeit oder Schule, zum Einkaufen und zu Freunden. Das Fahrrad ist also in der Mitte der Gesellschaft angekommen – und es gibt die Antwort auf viele drängende Fragen der Gegenwart. Zu diesem Schluss kamen heute die Teilnehmer des Symposiums zum Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) 2020 in Berlin, zu dem der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) mehr als 100 Teilnehmer aus Politik, Industrie, Wirtschaft und Gesundheitswesen begrüßen konnte.

Jan Mücke MdB, der Parlamentarische Staatsekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, stellte den Teilnehmern den NRVP 2020 vor. „Mit dem Nationalen Radverkehrsplan setzen wir wichtige Impulse für nachhaltige Mobilität. Wir wollen den Radverkehr attraktiver und sicherer machen – im Schulterschluss mit Ländern und Gemeinden. Deswegen lautet das Motto unseres nationalen Plans: ‚Den Radverkehr gemeinsam weiterentwickeln‘“, sagte Mücke.

Heute werden noch rund 60 Prozent der täglichen Wege mit dem Auto zurückgelegt, davon ist die Hälfte kürzer als fünf Kilometer – eine Strecke, die sich bequem mit dem Fahrrad zurücklegen ließe. Der NRVP 2020 setzt hier an und zeigt geeignete Handlungsfelder auf, mit denen Radfahren attraktiver gemacht werden kann. „Beim Thema Fahrrad geht es nicht nur um Verkehr, sondern auch um Gesundheit, Stadtentwicklung, Umweltschutz oder Integration“, sagte der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Ludger Koopmann. „Das Fahrrad ist in vielen Bereichen die perfekte Lösung: Es kann mehr.“

Der NRVP 2020 sei eine gute Grundlage für diesen gesamtgesellschaftlichen Ansatz, aber er müsse mit Leben und Engagement gefüllt werden, so Koopmann. Dem Bund kommt dabei eine besondere und zentrale Rolle zu: Er muss geeignete Mittel und Wege finden, und alle Beteiligten bis hinunter in die kommunalen Verwaltungen einbinden. „Der ADFC übernimmt dabei gern die Aufgabe, die einzelnen Partner zu vernetzen und dem NRVP 2020 auf diese Weise den nötigen Schwung zu verleihen,“ so Koopmann weiter.

Quelle: http://www.adfc.de/presse/pressemitteilungen/adfc-symposium-staatssekretaer-muecke-bmvbs-stellt-nrvp-2020-vor

Akkuladegerät für das Fahrrad – Strom für das Smartphone oder Navi

E-Werk

das E-Werk von Busch und Müller KG

In immer mehr und mehr Fahrrädern wird ein Nabendynamo verbaut. Mit diesem kraftsparenden kleinen Kraftwerk kann man super während der Fahrt sein Smartphone, Handy, Fotoapparat oder MP3-Player aufladen, sofern man ein Akkuladegerät für das Fahrrad anschließt.
Alles was man benötigt, ist zum Beispiel das E-Werk von Busch & Müller. Damit bekommt Ihr nämlich ein großes Stück Freiheit. Wenn Ihr so am radeln seid, entsteht teilweise Strom bis zu 70 Volt. Damit der Strom nicht verloren geht könnt Ihr den Strom mit dem E-Werk, welches am Dynamo angeschlossen ist, bequem speichern. Das bedeutet, dass Handys, Kameras und natürlich auch Navigationsgeräte einfach aufgeladen und betrieben werden können.

Einen besonderen Focus hat Busch & Müller auf die Bandbreite der Anwendung gelegt. So unterstützt das E-Werk unterschiedliche Stromstärken und Spannungen, so kann das E-Werk für nahezu alle Geräte verwendet werden. Was heutzutage durchaus Sinn macht, denn es werden immer neue elektronische Helferlein für Biker auf den Markt gebracht. Mit Hilfe eines Pufferakkus können sogar Smartphones wie das I-phone geladen werden.
Bevor es aber los geht müssen zunächst einmal sogfältig die Einstellungen gecheckt werden, denn fast jedes Gerät fordert eine andere Einstellung. Wen diese Fleißarbeit aber erst einmal erledigt ist, ist das Laden eines Smartphones aber dann Problem mehr.
Die Tage in dem der Akku versagt, sind mit dem E-Werk gezählt. Wir finden das besonders Hilfreich wenn man lange Strecken fährt und sich auf eine Navigationsgerät verlässt.