Bußgeldkatalog

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Der Bußgeldkatalog für Fahrradfahrer ändert sich


Schon bald müssen Radfahrer mit höheren Strafen, bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, rechnen. Hier gibt’s schon einmal eine Übersicht was sich wohl demnächst ändert und wo mit erheblich höheren Strafen gerechnet werden muss. Im Schnitt kann man davon ausgehen, dass Fahrradrowdies 5 bis 10 Euro mehr zahlen müssen und schon bei kleineren Vergehen zur Kasse gebeten werden.
Wenn der geänderte Bußgeldkatalog vom Bundesrat abgesegnet wird, wird die Länderkammer den neuen Katalog bis zum 1.April durchwinken.

Ein Überblick – Der neue Bußgeldkatalog ab 1.April:

Fahren auf dem Fußweg von früher 5-10 Euro auf 10 bis 20 Euro
Rechte Fahrbahn nicht benutzt von früher 10 – 35 Euro auf 15-40 Euro
Radweg nicht benutzt von früher 15 – 30 Euro auf 20 – 35 Euro
Falsch in die Einbahnstraße eingebogen von früher 15 – 35 Euro auf 20 – 35 Euro
Fahren in der Fußgängerzone von früher 10 – 25 Euro auf 15 – 30 Euro
Fahren ohne Licht von früher 15 Euro auf 20 Euro

Aber bringt die Erhöhung der Strafen tatsächlich etwas?

Auch der ADAC kritisierte das Vorhaben die Strafen drastisch zu erhöhen, da die Geldstrafe alleine nicht das Verhalten der Fahrradrambos ändern wird. Nur durch strengere Kontrollen kann man ein solches Vorhaben auch zum Erfolg führen, teilte der Sprecher des ADACs Klaus Reindl dem NDR mit.
Der Sprecher des Allgemeinen deutschen Fahrradclubs kurz ADFC hingegen, sagte in einem NDR Interview, er habe nichts gegen eine Erhöhung einzuwenden, da die Strafen für Radfahrer zuletzt 1989 angehoben wurden.
Was dabei ein wenig verwundert:
Auf der Webseite des ADFC steht, dass der letzte Bußgeldkatalog des Kraftfahrt-Bundesamtes eine Gültigkeit seit dem Februar 2009 aufweist.

Auch Autofahrer sind davon betroffen

Die Änderungen betreffen allerdings auch die Autofahrer. Der Bußgeldkatalog sieht explizit höhere Strafen für Autofahrer vor, die Radwege zuparken. Aber auch hier stellt sich die Frage, ob das etwas nützt, oder den Zwist zwischen den Verkehrsteilnehmern noch weiter schürt. So ist es doch immer eine Frage der Perspektive, im Weg ist immer der andere.
Aber auch hier sollte gelten, dass sowohl Autofahrer als auch Radfahrer toleranter und rücksichtsvoller miteinander umgehen.

Emanuel Erdmann

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